Wer wir sind - wofür wir sind

Der Bund Freiheit der Wissenschaft setzt sich für die Freiheit der Wissenschaft und die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und Schulen ein.

 

Er wurde am 18. November 1970 in Bad Godesberg gegründet. Ausgangspunkt für diese Gründung und die späteren Tätigkeiten war die Bedrohung der Freiheit der Wissenschaft in Forschung und Lehre an den Universitäten.


Der Bund Freiheit der Wissenschaft sieht auch heute in der Verteidigung der in unserer Verfassung garantierten Freiheit der Wissenschaft seine wichtigste Aufgabe. Diese Freiheit ist nicht grenzenlos, sondern verlangt vom Forscher Verantwortung und Selbstdisziplin und bedarf der ethischen Fundierung.

Überzogene Reglementierungen in den Hochschulen müssen aber abgebaut und Freiräume für wissenschaftliches Arbeiten gesichert werden. Der Staat muss seiner finanziellen Verantwortung für die Hochschulen auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit gerecht werden. Zusätzlich sollte der Staat den Wettbewerb fördern, zumindest mehr Wettbewerb zulassen.


Die Freiheit der Wissenschaft ist ohne Freiheit des gesamten Bildungswesens nicht denkbar. Dies ist Grund genug für den Bund Freiheit der Wissenschaft, sich nicht nur in die Hochschul-, sondern auch in die Schulpolitik einzuschalten. Dabei geht es ihm vor allem um die Förderung der allgemeinen und wissenschaftlichen Grundbildung, die zu einem Hochschulstudium befähigt.


Auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland und im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft setzt sich der Bund Freiheit der Wissenschaft unter Ausschluss von parteipolitischen Bindungen zur Aufgabe:

1. die Freiheit von Forschung, Lehre und Studium zu wahren und zu fördern,
2. sich jeder Unterwerfung unter die Machtansprüche einzelner Gruppen und Interessen zu widersetzen,
3. auf eine Politik zu drängen, die eine stetige Verbreiterung der Bildungschancen mit der Aufrechterhaltung hoher Leistungsmaßstäbe verbindet.


Dies wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, durch Publikationen und Information der Öffentlichkeit über die Situation von Hochschule, Schule und Wissenschaft.