17.01.2011

Wirtschaftspädagogik-Preis 2012: Professionalisierung der Lehrerbildung

Bewerberkreis und Erwartungshorizont

 

Das kaufmännische Bildungswesen hat sich in den letzten Jahrzehnten sowohl im Teilzeit- als auch im Vollzeitbereich hervorragend entwickelt. Dabei waren die Lehrer- und Wirtschaftsverbände, die Schulverwaltungen, Studienseminare und Lehrstühle der Wirtschaftspädagogik stets verlässliche Impulsgeber und Partner.

Ziel aller Entwicklungen und Maßnahmen war stets, die Kaufmännischen Schulen und die Ausbildungsbetriebe fit für zukünftige Anforderungen  an eine qualifizierte kaufmännische Schul- und Berufsausbildung zu machen. Dabei lag es in der Natur solcher Entwicklungsprozesse, dass einige Länder, Schulen und Ausbildungsbetriebe die ‚Nase’ vorne hatten, Anregungen für Innovationen gaben und sich z.B. für entsprechende Schulversuche zur Verfügung stellten.

Für die kaufmännische Berufsbildung sind diese Entwicklungen Herausforderung und Chance zugleich: Die kaufmännischen Schulen müssen mit ihren Bildungsinhalten auf die neuen Gegebenheiten und Anforderungen reagieren und haben gleichzeitig die Möglichkeit, innovative Impulse für eine zukunftsorientierte wirtschaftsberufliche Bildung zu setzen. Dies muss und wird sich auch im Studium der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer für kaufmännische berufsbildende Schulen niederschlagen, indem sich die Studierenden der Wirtschaftspädagogik bereits frühzeitig mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Mit dem Wirtschaftspädagogikpreis 2011 / 2012, der voraussichtlich am 29. Juni 2012 an der Universität Mannheim zum dritten Mal im Zweijahres-Turnus von der Stiftung Wirtschaft und Erziehung vergeben wird, sollen exzellente Examensarbeiten im Rahmen des o. a. Themenkreises ausgezeichnet werden, die mit dazu beitragen, die Innovationsfreudigkeit und -fähigkeit in der kaufmännischen Berufsbildung zu fördern.

Kriterien für die Preisverleihung

sind neben der Bewertung der Examensarbeit durch die Universität, die in Bezug auf die Thematik des Wirtschaftspädagogik-Preises

  • vermittelten wirtschaftsberuflichen Kompetenzen und Erfahrungen,
  • herausgearbeiteten Möglichkeiten zur Förderung von innovativen Prozessen,
  • dargestellten Reformperspektiven für die Lehreraus- und Lehrerweiterbildung,
  • hergestellten Bezüge zur Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben,
  • aufgezeigten Implementierungsbedingungen in der universitären Praxis

 

Preisgelder

An Preisen sind vorgesehen:         1. Preis                    €   3.000,--
                    zwei    2. Preise        à  €   2.000,--
                    drei    3. Preise        à  €   1.000,--

Über die Vergabe, Anzahl und Rangfolge der Preise entscheidet voraussichtlich am 30. März 2012 eine unabhängige Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und wirtschaftsberuflicher Bildung, unter Ausschluss des Rechtsweges.

Einsendeschluss ist der 27. Februar 2012. Die Preisverleihung findet am 29. Juni 2012 an der Universität Mannheim statt. Die Preisträger erhalten nach der Jurysitzung umgehend Nachricht über Ort, Zeit und Modalitäten der Preisverleihung.

Die eingereichten Unterlagen gehen in den Besitz der Stiftung über, die berechtigt ist, die Ergebnisse des Wettbewerbs in der Zeitschrift des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen ‚Wirtschaft und Erziehung’ sowie auf der Homepage der Stiftung und in Sonderschriften zu veröffentlichen.

 

 

 

Stiftung Wirtschaft und Erziehung
Wehlauer Str. 107
76139 Karlsruhe
info(at)wirtschaft-erziehung.de
Tel.: 0721 686975
Fax: 0721 67614